Hautpflege im Walliser Winter

Im Winter muss die Haut im Wallis einiges aushalten: draussen Kälte und Sonne, drinnen trockene Heizungsluft. Mit ein paar Änderungen an der Pflege bleibt sie geschmeidig.

Frau berührt mit beiden Händen ihr Gesicht

Kurz gesagt

  • Mild reinigen und lauwarm statt heiss waschen.
  • Im Winter eine reichhaltigere Creme verwenden als im Sommer.
  • Auch im Winter Sonnenschutz tragen, in den Bergen erst recht.
  • Lippen und Hände brauchen eigene Pflege.

Warum die Haut im Winter leidet

Das mittlere Wallis ist die trockenste Region der Schweiz, gemessen an der Niederschlagsmenge pro Jahr. In den unteren Vispertälern fallen stellenweise weniger als 600 Millimeter Regen und Schnee im Jahr.

Im Winter kommt die Kälte dazu. Kalte Luft enthält wenig Feuchtigkeit, und in geheizten Räumen sinkt die Luftfeuchtigkeit weiter. Die Haut verliert mehr Wasser, ihre Schutzschicht aus Fetten wird dünner. Sie spannt, schuppt und reagiert schneller gereizt.

Mild reinigen

Heisses Wasser und kräftige Reinigungsgels lösen Fette aus der Haut, die sie im Winter dringend braucht. Besser ist eine milde Reinigung, zum Beispiel ein Reinigungsöl oder eine Reinigungsmilch, mit lauwarmem Wasser.

Für trockene Haut gibt es bei BABOR die 2-Phasen-Reinigung aus HY-ÖL Cleanser und Phyto HY-ÖL Booster: Das Öl löst Make-up und Schmutz, die Phyto-Essenz gibt Feuchtigkeit.

Reichhaltiger pflegen

Die leichte Feuchtigkeitscreme aus dem Sommer reicht im Winter oft nicht. Jetzt braucht die Haut eine Pflege mit mehr Lipiden, also Fetten, die die Feuchtigkeit in der Haut halten. Für draussen eignet sich eine Creme mit weniger Wasser und mehr Fett. Sie schützt besser vor Wind und Kälte.

Wirkt die Haut fahl und erschöpft, hilft eine Ampulle unter der Creme, etwa Nutri Restore von BABOR, ein Wirkstoffkonzentrat für fahle Haut.

Sonnenschutz auch im Winter

Die Sonne steht im Winter tiefer, in den Bergen ist sie trotzdem stark. Pro 1000 Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung um etwa zehn Prozent zu, und Schnee wirft zusätzlich Strahlung zurück. Auf der Piste der Lauchernalp oder bei einer Schneeschuhtour trifft die Haut deshalb viel mehr UV-Licht als unten im Tal.

Gehört ein Tag im Schnee zum Plan, kommt ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ins Gesicht und wird im Lauf des Tages erneuert. Nach Behandlungen wie Mikroneedling oder Mikrodermabrasion gilt das erst recht.

Lippen und Hände

Die Lippen haben keine Talgdrüsen und trocknen im Winter besonders schnell aus. Ein fetthaltiger Lippenpflegestift hilft, für draussen einer mit Lichtschutz.

Die Hände sind Kälte und häufigem Waschen ausgesetzt. Am meisten hilft eine Handcreme nach jedem Händewaschen, nicht erst am Abend.

Behandlungen im Winter

Der Winter eignet sich gut für Behandlungen, nach denen die Haut Sonne meiden soll, etwa Mikroneedling oder Mikrodermabrasion. Planen Sie Skiferien, legen Sie die Behandlung aber besser einige Wochen davor oder danach. Eine Gesichtsbehandlung gibt trockener Winterhaut Feuchtigkeit zurück.

Häufige Fragen

Brauche ich im Winter wirklich Sonnenschutz?

In den Bergen und im Schnee ja, mit hohem Lichtschutzfaktor. Im Tal und für kurze Wege reicht oft eine Tagespflege mit Lichtschutz.

Welche Creme ist im Winter die richtige?

Eine Creme mit mehr Lipiden als im Sommer. Welche genau zu Ihrer Haut passt, hängt vom Hauttyp und vom Hautzustand ab. Das zeigt die Hautanalyse.

Quellen